Affäre verzeihen

Kaum etwas tut so weh wie vom Partner betrogen zu werden. Kann eine Beziehung einen solchen Vertrauensbruch überstehen?

Hilfe – die Affäre ist aufgeflogen!

Kommt ein Seitensprung ans Tageslicht, erschüttert das eine Beziehung so fundamental wie kaum etwas anderes - und zwar unabhängig davon, ob es sich bei dem ‚Fremdgehen‘ um einen einmaligen Seitensprung, wiederholte Fehltritte oder eine längere Affäre handelt.

Die Beziehung wird quasi von einem Moment auf den nächsten in eine völlig neue Dimension katapultiert. Nichts ist mehr so, wie es war. Und nichts wird mehr so sein, wie es war.

Für denjenigen, der hintergangen wurde, klingen Begriffe wie „Ausrutscher“ und „Seitensprung“ dabei überaus zynisch („Ach so – der Arme ist ‚ausgerutscht‘. Sollte ich wohl von Glück sprechen, dass er so schön weich zwischen den Brüsten von XY gelandet ist…“, „Na klar. Sie musste ‚zur Seite springen‘. War einfach ein dummer Zufall, dass da ausgerechnet das Bett von YZ stand…“).

Wenn der Seitensprung aufgeflogen ist, ist das Vertrauen erst einmal zutiefst erschüttert. Tatsache ist: Das, was passiert ist, kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden. Der eine hat es getan, der andere hat es erlitten. Auch durch tage- und nächtelanges Diskutieren und Analysieren kann die Zeit nicht mehr zurück gedreht werden.

Wie also weitermachen? Wie jemals wieder glücklich werden? Kann das überhaupt funktionieren: Dem anderen verzeihen? Einen Neuanfang wagen? Braucht es Paartherapie? Paarberatung? Eheberatung? Oder doch am besten einen Cut machen? Statt Schrecken ohne Ende lieber ein Ende mit Schrecken, sprich: Die Entscheidung für ein klares Beziehungs-Aus treffen und wieder auf Partnersuche gehen?

Im Folgenden möchten wir Ihnen konkrete Hilfestellung geben und Sie dabei unterstützen, etwas Orientierung ins emotionale Chaos zu bringen.

Beim Betrogenen: Qualvolles Kopfkino. Wut, Verzweiflung, Fassungslosigkeit.

Aufgrund des massiven Vertrauensbruchs steht der Betrogene zunächst unter Schock, gefolgt von Gefühlen wie Misstrauen, Unsicherheit, Ärger und Enttäuschung. Die Tatsache, vom vermeintlich Vertrauten belogen und betrogen worden zu sein, ist nicht zu begreifen. Das zermürbende Kopfkino startet mit aller Penetranz: Wie der Partner gelogen hat (Seit wann bloß? Wie oft? Wo und wie genau?). Wie er diskret Begegnungen mit der anderen Person arrangiert hat (Wo? Wer wusste davon? Wie lange ging das schon? War es „nur“ Sex?). Wie er mit dem anderen Menschen intim war (Küsse, Umarmungen, erregtes Geflüster…).

Wie gerne wäre man einfach nur Gast in einer absurden Aufführung gewesen. Und anschließend kopfschüttelnd in ein unversehrtes Zuhause zurückgekehrt. Es ist so bitter zu realisieren, dass es sich hier nicht um einen geschmacklosen Film handelt, in dem der Partner zufällig die Hauptrolle gespielt hat. Keiner sitzt auf dem Sofa und kann einfach weiter zappen, wenn er die Story abgeschmackt findet. Auch nach dem Aus-Knopf sucht man vergeblich. Plötzlich merkt man „Ich stecke hier tatsächlich selbst mittendrin, in dieser scheußlichen Dreiecks-Story!“. Ohne dass der Betroffene Kontrolle darüber hätte, drängen sich unentwegt innere Bilder des anderen Mannes oder der anderen Frau auf. Am eigenen Leib zu erfahren, den mit Abstand unglücklichsten Part in einer solchen Konstellation zugewiesen bekommen zu haben, ist fürchterlich.

Häufig kämpft der Betroffene in Folge des Fremdgehens seines Partners mit einer tiefen Verletzung seines Selbstwertgefühls: „Bin ich denn nicht mehr begehrenswert? Liegt es am Sex? Was habe ich falsch gemacht?“. Aber auch: „Wie doof bin ich eigentlich? Sitze wie die brave Hausmutti daheim, kümmere mich Tag und Nacht ums Baby. Und er hängt mal eben 24 Stunden an die Businessreise dran, um ordentlich Spaß mit seiner attraktiven Geliebten zu haben?!“

Beim Untreuen: Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, Bereuen, Angst.

Nachdem die Affäre ans Tageslicht gekommen ist, erlebt der Untreue seinen Partner im absoluten Ausnahmezustand. In der Regel bekommt er „die volle Packung“ ab: Wut, Verzweiflung, Verachtung, Vorwürfe, Eifersucht und Hass ergießen sich ungefiltert über ihn. Oft wird dem Untreuen erst in diesem Augenblick das ganze Ausmaß des entstandenen Scherbenhaufens bewusst.

Solange der betrogene Partner noch nichts von dem erotischen „Neben-Handlungsstrang“ wusste, konnte derjenige, der fremdgegangen ist, sich noch einreden, dass das Fremdgehen ja „eigentlich nichts mit dem anderen zu tun“ hat und – wer weiß – es der eigenen Beziehung und der Liebe zum Partner ja vielleicht sogar ganz gut tut, wenn man sich aufgrund einer aufregenden Affäre lebendig und glücklich fühlt - und überhaupt…

Und dann: Kommt der Seitensprung ans Tageslicht – und der Partner zeigt mit voller Breitseite, dass das Ganze sehr wohl mit ihm zu tun hat und zwar eine ganze Menge: Es hat ihm nämlich von einem Moment auf den nächsten den Boden unter den Füßen weggezogen. Das gemeinsame Fundament ist komplett ins Wanken geraten. Keiner kann sich mehr auf den Beinen halten. Oft spürt der ‚abtrünnige‘ Partner erst in dem Moment, wo er seinen Partner so sehr im Ausnahmezustand erlebt, dass er ein schlechtes Gewissen hat und Schuldgefühle empfindet.

Unterschiedliche Ausgangslage, ähnliche Gefühle

Wenngleich die emotionale Ausgangslage zwischen den beiden Partnern nach einem Seitensprung auf den ersten Blick auch sehr verschieden erscheinen mag: Nicht selten ähneln sich die Gefühle beider in vielerlei Hinsicht. So kämpfen meist beide Partner mit Verlustangst um ihre Beziehung und haben Sorge, am Ende alleine da zu stehen und wieder Single zu sein - und ausgerechnet den Menschen zu verlieren, mit dem man doch eine Hochzeit, ein Baby o.a. geplant hatte und mit dem man sich vorstellen konnte, noch in 30 Jahren gemütlich zusammen auf dem Wohnzimmersofa zu liegen. Dass auch bei dem Partner, der fremdgeht, heftige Eifersucht ausgelöst wird, ist ebenfalls kein seltenes Phänomen: „Ob der andere mir nach dieser Erfahrung treu bleibt? Eigentlich wäre es ja nicht verwunderlich, wenn er sich rächen würde, nach dem Motto: ‚Wie du mir, so ich dir…‘“

Wieso?! Ist?! Das?! Geschehen?! Die quälende Frage nach dem Warum…

Kurz nachdem die Affäre aufgeflogen ist, geht es beim Hintergangenen los mit den bohrenden Fragen:

  • Wann hätte ich merken müssen, dass etwas nicht stimmt und der andere fremdgeht?
  • War mein Partner je glücklich mit mir?
  • Warum hat er unsere Liebe so verraten?
  • Wie oft hat er mich schon betrogen?
  • Fand er mich schon länger nicht mehr begehrenswert?
  • Waren seine Gefühle nur gespielt?
  • War der Sex mit der/m anderen besser?
  • Hat das Familienleben unsere Liebe gekostet?
  • Wie genau hat er mich belogen?
  • War nur ich so naiv zu glauben, wir wären uns treu?

Die Frage nach dem „Warum“ wird meist davon beeinflusst, unter welchen Umständen der Seitensprung oder die Affäre stattgefunden hat. Handelt es sich um einen einmaligen Ausrutscher nach einer Feier? Wurde die Abenteuerlust durch einen kurzen, heftigen Flirt geweckt, der Betrug aber schon am nächsten Morgen bitterböse bereut? Oder kam eine andauernde Affäre ans Tageslicht, die bereits Monate lang andauert?

Das Verhör. Wie viel Aufklärung braucht es?

So nachvollziehbar der Wunsch nach Aufklärung über die genauen Umstände der Affäre auch sein mag: Wir empfehlen Ihnen dringend, so wenige analysierende Gespräche wie nur möglich zu führen. Gespräche über Details des Betrugs zermürben und quälen – und reißen die Wunden immer wieder aufs Neue auf.

  • Wie genau fing die Affäre an?
  • Warst Du bei dem Ganzen der aktive Part?
  • Wie lange kanntet Ihr Euch schon?
  • Wie oft habt Ihr Euch geschrieben?
  • Seit wann hast Du mich belogen?
  • Wie lange hast Du schon mein Vertrauen missbraucht?
  • Was genau findest Du attraktiv an ihm / ihr?
  • Wie war der Sex mit ihm / ihr?
  • Wo hattest Du Sex mit ihm / ihr?
  • Hast Du ihm / ihr gegenüber von Liebe gesprochen?
  • Was hast Du über mich und unsere Beziehung erzählt?
  • Hast Du an Trennung und an einen Neuanfang mit ihm / ihr gedacht?

Der verzweifelte Versuch, Kontrolle über die Situation und ein Gefühl von Sicherheit zu erlangen, möglichst alle Einzelheiten erfahren zu wollen, um ab jetzt nicht mehr hinters Licht geführt zu werden, ist zwar verständlich. Mehr Sicherheit erhält man durch ein Mehr an Information jedoch nicht, sondern ganz im Gegenteil: Flashbacks, Intrusionen und qualvolles Kopfkino werden nur verstärkt. Egal, wie viel man aus dem anderen ‚herausquetscht‘: Man war bei den Begegnungen nicht dabei und wird deshalb nie erfahren, ‚wie es wirklich war‘.

Die Vergangenheit kann, wie bereits betont, nicht mehr umgeschrieben werden. Das auszuhalten ist ungemein schwer. Aber es können – und müssen – gute neue Erlebnisse gegen die schmerzlichen Kränkungen gesetzt werden, um langfristig gemeinsam als Paar aus der schwierigen Situation hervorgehen zu können.

Der Weg aus der Krise ist fast immer steinig. Immer und immer wieder wird es passieren, dass der hintergangene Partner - ohne die Kontrolle darüber zu haben - von Flashbacks heimgesucht wird, seine Stimmung von einem Moment auf den anderen in den Keller rauscht und er von Gefühlen wie Trauer oder Verzweiflung überflutet wird. Selbst, wenn er sich noch so viel Mühe gibt zu verzeihen.

Diese heftigen emotionalen Ausnahmemomente führen dazu, dass der Hintergangene (je nach Situation und Temperament) entweder laut oder eisig oder vorwurfsvoll wird. Es wäre aber falsch, solche Verhaltensweisen so zu deuten, dass der Partner mit der ‚reinen Weste‘ den ‚Vertrauensbrecher‘ nun absichtsvoll und geplant für den Seitensprung bestrafen möchte. Der Betrogene ist oft selbst überrascht davon, dass er gerade auch bei schönen, gemeinsamen Erlebnissen von den kränkenden Erinnerungen überrollt wird.

Rechtfertigungsversuche

Der Partner mit dem schlechten Gewissen sucht in solchen Momenten vermutlich selbst nach Gründen für das, was passiert ist. Nachdem die Frage nach dem „Warum?“ vor dem Auffliegen des Seitensprungs bzw. der ‚Beichte‘ noch zur Seite geschoben werden konnte, muss nun demjenigen, der den Vertrauensbruch verarbeiten muss, Rede und Antwort gestanden werden. Und das wieder und wieder und wieder.

  • Oft gibt es jedoch keine wirklich greifbaren Gründe, sondern es wurde einfach nicht aktiv „Nein“ zu einer Versuchung gesagt – und das, obwohl die Beziehung insgesamt gut war. Schnell nehmen Affären eine Eigendynamik an und ohne zu reflektieren, welchen Schaden die Beziehung nehmen könnte, strudelt man nach und nach in etwas Faszinierendes hinein und redet sich womöglich sogar positive Auswirkungen auf die Partnerschaft ein.
  • Die Suche nach Gründen und Rechtfertigungsversuchen gibt daher häufig keine Sicherheit oder einen Neugewinn an Information, sondern macht alles nur noch schlimmer und führt zu weiteren Verletzungen.
  • Je öfter der „Betrüger“ interviewt wird und auf dem heißen Stuhl sitzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er irgendwann genervt und gereizt reagiert. Dies löst wiederum Ärger und Verzweiflung beim anderen aus, der ja seinerseits darum kämpft zu verzeihen.

Affären? Fremdgehen? Kommt in den ‚besten Familien‘ vor…

Sexuelle Untreue ist kein seltenes Phänomen. Viele Paare sehen sich im Laufe einer langjährigen Beziehung oder Ehe damit konfrontiert, dass einer oder beide Partner in irgendeiner Form untreu waren. Das bedeutet weder, dass die Beziehung per se „schlecht“ ist, noch, dass sich die Partner nicht lieben. Keiner läuft mit Scheuklappen durch die Welt, Versuchungen bekommen schnell eine Eigendynamik. Selbst, wenn Paare mit den besten Absichten angetreten sind und ihre Partnerschaft als insgesamt glücklich erleben, ist ein Fehltritt nicht ausgeschlossen.

Aber kann sich eine Beziehung nach einer Affäre wirklich wieder erholen? Kann man eine derart massive Kränkung verzeihen und wieder eine glückliche Beziehung führen? Und falls ja: Wie??

Und jetzt? Trennung oder neue Chance?

Nach bekannt gewordenen Affären und Seitensprüngen werden die Beziehungsprobleme fast immer riesig. Fakt ist: Beide Partner stehen nach der Beichte oder dem Auffliegen einer Affäre unter einer Art Schock.

Wir empfehlen daher dringend: Überstürzen Sie nichts! Versuchen Sie nicht, vorschnell einen Schlussstrich zu ziehen. In stark emotionalen Situationen ist es nahezu unmöglich, eine konstruktive Unterhaltung zu führen und über so weitreichende Konsequenzen, wie sie eine Trennung mit sich bringen würde, zu befinden.

Beide Partner brauchen Zeit, bevor über Trennung oder Neubeginn geurteilt werden kann. Einen Seitensprung verarbeiten und wieder Vertrauen aufbauen – das braucht Zeit. Und zwar viel Zeit.

In fünf konkreten Tipps haben wir für Sie zusammengestellt, was sich bei anderen Paaren, die eine solche Krise letztlich überwunden haben, bewährt hat.

Leben nach dem Beziehungs-GAU

(1) Eine Grundsatzentscheidung treffen

Die Basis dafür, eine Affäre hinter sich zu lassen, ist, dass sich beide Partner gemeinsam für die Beziehung und gegen zukünftiges Fremdgehen, Seitensprünge, Affären, Racheakte oder Kontrollieren des anderen entscheiden wollen. Die Entscheidung für den Neubeginn löst natürlich nicht alle Probleme, doch schafft sie erst einmal eine erste Sicherheit und ein gemeinsames Ziel.

 (2) Eine neue Vertrauensbasis schaffen

  • Der Betrogene muss gegen die quälende Eifersucht und Unsicherheit bei sich selbst kämpfen. Er wird in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren immer wieder Flashbacks erleiden, die er bewältigen muss und wobei er die Unterstützung des Partners braucht.
  • Der, der fremdgegangen ist, muss vertrauensbildende Maßnahmen zeigen, Sicherheit geben und die Geduld aufbringen, dies immer und immer wieder zu tun.

(3) Vergessen kann man nicht, aber verzeihen

Zu einer wirklichen Versöhnung und der Chance eines Neubeginns kann es nur kommen, wenn man verzeihen kann. Das ist kein einmaliger Akt, sondern ein lang andauernder Prozess. Der Betrogene kann nur demjenigen, der abtrünig geworden ist, verzeihen, der ihn auch um Verzeihung bittet - und das immer wieder! Dabei heißt „Ich habe Dir verziehen“ also nicht „Ich kann das alles vergessen“.

(4) Gestaltung nach vorne

Anstatt das komplette Leben von nun an durch den Seitensprung, die Affäre oder Eifersucht bestimmen zu lassen, müssen miteinander Ideen für neue gemeinsame Erlebnisse entwickelt werden. Durch quälende Gespräche werden Sie nicht glücklich und Ihre Partnerschaft kann nicht regenerieren.

(5) Spielregel vereinbaren

Vereinbaren Sie Regeln, die dem betrogenen Partner Sicherheit geben und das Verzeihen erleichtern. Was geschieht z.B., wenn der „Dritte“ sich wieder meldet? Wie kann damit umgegangen werden, wenn Gespräche aus dem Ruder laufen? Durch welche täglichen Zeichen und Gesten kann die Partnerschaft wieder gestärkt werden?

Krisen stellen immer auch Chancen dar und können das Startsignal zu einem Neuanfang geben. Durch die Auseinandersetzung mit bisherigen Entwicklungen und Mustern in der Beziehung und einer ehrlichen Konfrontation mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen kann eine positive Umgestaltung stattfinden, im Rahmen derer beide Partner - im besten Fall - ihre Partnerschaft nach und nach auf ein stabiles Fundament heben, Beziehungsprobleme hinter sich lassen und eine möglicherweise vorher noch nicht gekannte Qualität des offenen Umgangs miteinander erleben. Dafür müssen sich allerdings beide Partner bewusst dazu entschließen, zusammen bleiben zu wollen und sich auf einen (oft langwierigen und schmerzlichen) Prozess einlassen.

Paartherapie, Paarberatung, Partnerschaftscoaching? Nutzen Sie professionelle Unterstützungsangebote!

Gute Freunde sind in einer solchen Lebenskrise einerseits unbezahlbar – andererseits nicht immer die allerbesten Ratgeber. Uns nahestehende Menschen meinen es gut, empfinden unser Leiden mit und wollen dem Elend möglichst bald ein Ende setzen.

Mitzuerleben, wie jemand, den man von Herzen gern hat, belogen und gedemütigt wurde, ist schwer auszuhalten – und so raten Eingeweihte unter Umständen übereilt zu Trennung und neuer Partnersuche, im Sinne von: Dass er/sie Dir das antun konnte! So was kann niemals wirklich verziehen werden. Wochenlang hat er/sie Dir ins Gesicht gelogen. Wie sollst Du da je wieder Vertrauen aufbauen? Jetzt siehst Du wenigstens klarer, was für ein(e) Egoist(in) er/sie ist! Wahrscheinlich gab es schon früher Affären und er/sie ist schon öfters fremdgegangen. Also ich könnte Untreue nie verzeihen. Zumal du wirklich attraktiv und begehrenswert bist.

Es kann daher empfehlenswert sein, professionelle Unterstützung im Rahmen von Eheberatung oder Paartherapie oder Paarberatung in Anspruch zu nehmen. Durch die Unterstützung eines Außenstehenden, der nicht persönlich involviert ist, kann möglicherweise die ruhige und konstruktive Auseinandersetzung stattfinden, die es in einer solchen emotionalen Ausnahmesituation braucht, um einen gangbaren Weg zu finden.

Es kann aber auch Sinn machen, sich erst einmal selbst Unterstützung  beim Sich-wieder-sortieren an die Seite zu holen – um herauszufinden, wozu man bereit ist und wozu nicht mehr. Dann ist möglicherweise Einzeltherapie oder Coaching die zum jetzigen Zeitpunkt sinnvollste Unterstützung.

Neubeginn mit PaarBalance – Partnerschaftskrise überwinden und Gemeinsamkeiten stärken

Vielleicht möchten Sie aber auch erst einmal selbst einen Leitfaden an die Hand bekommen, der Ihnen jetzt sofort und ohne Wartezeiten dabei hilft, mehr Klarheit über die Stärken und Herausforderungen in Ihrer Partnerschaft zu bekommen? Und möchten schnellstmöglich konkrete Unterstützung und Anleitung, wie sich Ihre Beziehung spürbar stabilisieren und langfristig positiv verändern kann?

Dann können Sie gerne (gratis und unverbindlich) den PaarBalance Beziehungstest machen und – falls Sie möchten – sofort im Anschluss mit dem wissenschaftlich fundierten PaarBalance-Coaching starten.

Das interaktive Online-Programm wurde von Psychotherapeuten entwickelt. In 18 lebendigen Coaching-Sitzungen zu den wichtigsten Beziehungsthemen erhalten Sie weitere konkrete Tipps und Hilfestellung zum Umgang mit schwierigen Situationen. Z.B. erfahren Sie, wie Sie mit Eifersucht in Ihrer Partnerschaft umgehen können, was es braucht, um wieder Vertrauen aufzubauen, auf welche Weise Gemeinsamkeiten gestärkt werden können und was nötig ist, um auch nach schwerwiegenden Konflikten als Paar wieder glücklich zu werden. Lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Herausforderungen konstruktiv lösen, Beziehungsprobleme hinter sich lassen und das Wir-Gefühl wieder stärken können.

Welche Art der Unterstützung auch immer für Sie in der jetzigen Situation die passende sein mag: Versuchen Sie, die aktuelle Krise als Chance für Ihre eigene Entwicklung und für Ihre Partnerschaft zu nutzen und gestalten Sie Ihre Beziehung aktiv und selbstbestimmt neu!

Nach dem Motto: Lieber mit dem alten Partner etwas Neues erleben als mit einem neuen Partner alte Muster wiederholen.

Nutzen Sie unser Online-Coaching voller Tipps und Handlungsanweisungen, die das eine Ziel haben: Es soll Ihnen und Ihrer Partnerschaft so schnell wie möglich richtig gut gehen.

Jetzt Coaching starten