Angst vor einer Beziehung?

Es lohnt sich, Beziehungsängste zu überwinden und der Liebe wieder eine Chance zu geben.

Der häufigste Grund für Beziehungsängste: Belastende Erfahrungen in der Vergangenheit

Vielleicht ist eine schmerzhafte Trennung in der Vergangenheit der Grund dafür, dass es Ihnen schwer fällt, sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen. Möglicherweise haben Sie eine leidvolle Beziehungserfahrung noch nicht überwunden und denken mit Schrecken an die Streitigkeiten und Beziehungsprobleme von damals. Vielleicht haben Sie das Unvorstellbare erleben müssen: Ihr geliebter Partner oder Ihre geliebte Partnerin ist gestorben und Sie kämpfen jeden Tag darum, mit dem Alleinsein zurechtzukommen, den Schmerz zu überwinden und Ihre Gefühle zu sortieren. Vielleicht gehören Sie aber auch zu den Menschen, die generell erst einmal zurückscheuen vor zu viel Nähe. Oder Sie haben Angst, dass Sie sich durch eine neue Partnerschaft eingeengt fühlen könnten und sich eine feste Beziehung nicht mit Ihrem Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Freiheit verträgt.

Beziehungsangst in einer festen Partnerschaft? Anstehende Veränderungen können der Grund dafür sein.

Auch Veränderungen in bestehenden Beziehungen können der Grund dafür sein, dass sich Beziehungsängste entwickeln. Sind Sie beispielsweise nach einer längeren Zeit der Fernbeziehung in dieselbe Stadt gezogen? Planen Sie den Umzug in eine gemeinsame Wohnung? Denken Sie an einen Hauskauf? Stehen Sie kurz vor der Verlobung oder Hochzeit?

Es ist keine Seltenheit, dass einer von beiden Partnern die Beziehung eines Tages als zu eng erlebt und erste Anzeichen von Angst bei sich wahrnimmt. Weil er plötzlich den Eindruck hat, der andere sehne sich mehr nach einem „Spiegel“ als nach einem eigenständigen Menschen als Gegenüber; weil der das Gefühl hat, dass der Partner bzw. die Partnerin mittlerweile andere Vorstellungen von Liebe, Partnerschaft und einem erfüllten Leben hat; weil sich die Bedürfnisse nach Nähe und Austausch von den eigenen unterscheiden.

Bindungsangst ist keine Seltenheit, denn: Liebe macht verletzlich.

Gründe dafür, dass Bindungsängste entstehen und es als schwierig empfunden wird, einem anderen Menschen (wieder) Zutritt zum eigenen Leben zu gewähren und sich an eine Partnerschaft heranzuwagen, gibt es jedenfalls viele.

Wenn wir uns „mit Haut und Haaren“ auf eine neue Beziehung – und damit auf einen anderen Menschen – einlassen, werden wir verletzbar. Wer hoch steigt, kann tief fallen. Je größer die Liebe und das Vertrauen, das wir einem Partner schenken, je stärker die Nähe und die Bindung, die wir fühlen, desto größer der Schmerz und das Entsetzen, wenn unsere Gefühle eines Tages enttäuscht werden. Alles, was sich im Leben zu haben lohnt, hinterlässt Spuren, falls wir es wieder verlieren. Deshalb kennt fast jeder das leise Unbehagen, das sich einstellt, wenn uns bewusst wird, dass wir die eigenen Gefühle nicht mehr wirklich unter Kontrolle haben. Sich abhängig von der Zuwendung und Liebe eines anderen zu fühlen, kann das Erleben von Souveränität und damit das eigene Ego empfindlich bedrohen und Angst machen. Das Wort „Bindung“ beinhaltet nämlich beide Aspekte: Dem anderen in Liebe verbunden sein, wenn die Partnerschaft gut läuft und sich innerlich weiterhin angebunden fühlen, auch wenn sich die Liebe bei mindestens einem der Partner wieder verabschiedet hat.

Was tun, wenn Bindungsängste aus dem Ruder laufen?

Manche Menschen verspüren regelrechte Angst vor einem (neuerlichen) Gefühlschaos und Kontrollverlust, wenn ein potentieller neuer Partner in ihr Leben tritt und es an der Zeit wäre, aus der Deckung zu kommen. So kann eine tiefe Beziehungsangst oder eine generalisierte Bindungsangst entstehen. Im Extremfall kann sich eine Angststörung mit Panikattacken oder Agoraphobie entwickeln. Sehr sensible Menschen tun sich oft besonders schwer damit, tiefe Gefühle und Nähe für einen anderen zuzulassen. Wenn dann die Liebe nicht von Dauer ist und es zu einer Trennung kommt, sind sie besonders gefährdet, in eine seelische Krise zu geraten und psychische Symptome zu entwickeln. Um eine solche aus dem Ruder gelaufene Angst vor Nähe und Bindung zu überwinden und das Vertrauen in die eigenen Gefühle zurückzugewinnen, kann die Unterstützung eines kompetenten Psychologen nötig werden. Starke Angst, die nicht mit Entschiedenheit angegangen wird, hat die unerfreuliche Tendenz, sich „breitzumachen“. Manche Betroffenen entwickeln schleichend eine generalisierte Angststörung. Nur in den seltensten Fällen geht starke Angst von alleine wieder weg. Hat sich eine Angststörung erst einmal „eingenistet“ und gehören Panikattacken und Agoraphobie quasi zum Alltag dazu, braucht es den bewussten Entschluss, der Angst den Kampf anzusagen.

Die gute Nachricht: Ängste können meist gut behandelt werden!

Erfreulicherweise kann Angst in der Regel gut therapiert werden. Bei einer Angststörung ist ein zweigleisiges Vorgehen sinnvoll: Einerseits muss genau verstanden werden, welche Bedingungen dazu geführt haben, dass die Ängste überhaupt entstehen konnten und welches die Gründe dafür sind, dass sie nach einer Weile nicht von selbst wieder verschwunden sind. Falls Beziehungsangst und Bindungsangst zusätzlich mit Panikattacken und Agoraphobie einhergehen, ist die sog. „Konfrontation mit Reaktionsverhinderung" die Behandlungsmethode der Wahl: Die Betroffenen stellen sich genau den Situationen, in denen Gefühle von Angst und Panik aufkommen und lernen, ihre Ängste so lange auszuhalten, bis sie deutlich nachlassen. Angst auslösende Situationen dürfen also nicht (mehr) vermieden oder frühzeitig verlassen werden. Auf diese Weise werden Panikattacken immer seltener auftreten und weniger stark ausgeprägt sein, bis sie – im besten Fall – wieder komplett verschwunden sind.

Alleinsein als Alternative zu Bindung und Nähe?

Denken Sie manchmal, dass es besser wäre, in Zukunft auf eine Partnerschaft zu verzichten? Um sich vor möglichen Schmerzen zu schützen? Um sich nicht sehenden Auges in die nächste Gefahr zu begeben? Um nicht noch einmal eine Trennung oder Zurückweisung zu erleben? Um kein weiteres Mal einen geliebten Menschen gehen lassen zu müssen? Um sich nie mehr von einem Partner oder einer Partnerin bevormundet zu fühlen?

Wäre der bewusste Verzicht auf Liebe und Zusammengehörigkeit nicht die beste Alternative? Schließlich ist es doch wirklich nachvollziehbar, dass jemand, dessen Vertrauen und Liebe von einem anderen Menschen bitter enttäuscht worden sind und der eine schlimme Trennung oder womöglich sogar mehrere belastende Trennungen hinter sich hat, Angst vor Wiederholung hat und einen großen Bogen um potentielle Beziehungen macht! Aber dauerhaft? Der Preis für diese Art von lebenslangem Selbstschutz wäre extrem hoch. Wenn wir nie mehr die Erfahrung von Nähe, Bindung, Liebe und Zusammengehörigkeit in einer Liebesbeziehung machen würden, würde uns etwas ganz Essentielles fehlen. Denn Tatsache ist: Kaum etwas gibt uns so viel Energie und Rückhalt wie eine stabile Partnerschaft! Langfristig würden Sie sich unendlich viel Lebensfreude und Kraft rauben, wenn Sie zum chronischen Bindungsphobiker werden und eine neue Beziehung ein für allemal für sich ausschließen würden.

Entscheiden Sie sich dafür, der Liebe wieder eine Chance zu geben.

Bleiben Sie der Entscheidungsmacher in Ihrem Leben! Seien Sie mutig! Entschließen Sie sich ganz bewusst dazu, dem unheilvollen Duo Beziehungsangst und Bindungsangst den Kampf anzusagen! Reden Sie sich das Alleinsein nicht schön! Werden Sie nicht zum Bindungsphobiker! Lassen Sie es nicht zu, dass Angst dauerhaft das Ruder übernimmt! Verhindern Sie, dass Symptome einer Angststörung, generalisierte Beziehungsängste oder Panikattacken entstehen. Wagen Sie es, wieder Gefühle für einen anderen Menschen zu entwickeln! Lassen Sie sich wieder auf Nähe und Liebe ein! Vertrauen Sie darauf, dass auch Sie eine glückliche Beziehung verdient haben.

Eine gute Beziehung zu haben, ist kein Zufall! Wenn Sie bei Ihrer nächsten Partnerschaft ganzen Einsatz bringen, haben Sie die besten Chancen, dass Ihr Beziehungsglück von Dauer sein wird.

Vermeiden Sie Fehler von Früher!

Wie gesagt: Meist sind es die Altlasten aus früheren Beziehungen, die uns davon abhalten, einem anderen Menschen unser Vertrauen zu schenken. Fremdgehen oder ein Seitensprung des Ex-Partners. Streit. Der Kampf gegen Eifersucht. Gefühle von Entfremdung und Alleinsein. Zurückweisung. Die Erfahrung, eingeengt worden zu sein und zu wenig Raum für eigene Bedürfnisse gehabt zu haben. Und vieles andere mehr.

Sich bewusst zu machen, was Sie nicht mehr erleben möchten und ein sicheres Gespür dafür zu bekommen, worauf es Ihnen in Ihrer (nächsten) Beziehung ankommt, sind die wichtigsten Voraussetzungen dafür, nicht mehr in ungute alte Muster zu verfallen.

Intimität statt Bindungsangst! Sie selbst können Ihre (neue) Beziehung gezielt beeinflussen.

Beziehungsangst und Bindungsangst sind nicht in Stein gemeißelt. Zum Glück haben Sie selbst es in der Hand, Ihre Ängste zu überwinden und eine (neue) Beziehung in eine liebevolle Richtung zu lenken. Sie dürfen sich darauf verlassen: Wenn Sie in Vorleistung gehen, wird Ihr (neuer) Partner nachziehen. Wenn Sie selbst genau wissen, was Sie sich in Ihrer neuen Beziehung wünschen, wird Ihre Partnerin mit großer Wahrscheinlichkeit denselben Kurs einschlagen. Und es braucht meist gar nicht viel, um von Anfang an die richtigen Impulse zu setzen für einen guten gemeinsamen Start.

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Holen Sie sich zu Beginn Ihrer neuen Beziehung professionelle Unterstützung an die Seite! Nutzen Sie für sich und Ihre neue Liebe das geballte Wissen aus 50 Jahren Paar-Forschung und Beziehungscoaching! Lassen Sie es nicht zu, dass Beziehungsprobleme von früher Ihr Leben heute bestimmen. Verhindern Sie, dass sich Bindungsangst dauerhaft in Ihrem Alltag breit macht! Überwinden Sie Ihre Unsicherheit und Beziehungsangst! Mit dem PaarBalance-Trainingsprogramm ist das unkompliziert möglich. Bequem von Zuhause aus.

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